Heinz-Willi Schmitz - 1 Apr 2019

Zahlstellenmeldeverfahren: Wichtige Änderung ab dem 01.07.2019 !

Neues zum Zahlstellenmeldeverfahren: Voraussichtlich ab dem 01.07.2019 müssen auch bisher befreite Arbeitgeber teilnehmen.

Was wird sich ändern?

Bisher konnten sich Arbeitgeber und sonstige Zahlstellen (z. B. Unterstützungs- oder Pensionskassen), die an weniger als 30 zur Kranken- und Pflegeversicherung beitragspflichtige Personen Versorgungsbezüge ausgezahlt haben, von der Beitragsabführungspflicht bzw. dem Zahlstellenverfahren auf Antrag befreien lassen. Folge war, dass die jeweilige Krankenkasse die Beiträge direkt beim Versorgungsbezieher erheben musste.

Durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSGV), welches am 14.03.2019 vom Bundestag verabschiedet wurde, ist nun festgelegt worden, dass es aufgrund der heutigen technischen Möglichkeiten allen Arbeitgebern und sonstigen Zahlstellen zuzumuten ist, Beiträge von Versorgungsbezügen einzubehalten und die Beitragsnachweise elektronisch den Krankenkassen mitzuteilen.

Um den Zahlstellen eine gewisse Zeit für die Umsetzung zu geben, soll diese Änderung voraussichtlich zum 01.07.2019 in Kraft treten.

Die bisherigen Beitragsbescheide für die Versorgungsbezieher müssen von den Krankenkassen entsprechend aufgehoben und die Zahlstellen über ihre Abführungs- und Meldepflicht informiert werden.

Unterstützung

Bei Fragen zu diesem Themenkomplex stehen wir gerne zur Verfügung.

Bezüglich der Unterstützung, die wir Ihnen bei der Abwicklung von Versorgungsleistungen anbieten können, möchten wir Sie auf unseren Bereich „ BAV Dienstleistungen“ auf dieser Homepage verweisen .